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Vom 14. bis 22. Mai 2011 finden die „6. Naturschutz-Erlebnistage Hessen“ (NET) statt. Somit haben interessierte Veranstalter einen erweiterten Planungsspielraum, um geeignete Aktionen in diesen Zeitraum zu legen. Gerne nehmen wir wieder Ihre Anmeldungen zu Veranstaltungen entgegen, um diese auf der NET-Homepage zu veröffentlichen.
2011 ist das „Internationale Jahr der Wälder“. In unserem waldreichen Hessen würden sich daher auch Veranstaltungen in Waldlebensräumen besonders anbieten. Am 22. Mai ist der „Tag der Biologischen Vielfalt“ – wenn Sie dazu bereits eine Aktion geplant haben, können Sie diese gerne zusätzlich auch als Beitrag zu den Naturschutz-Erlebnistagen melden.
Sie können Ihre Veranstaltung(en) hier online anmelden oder das Anmeldeformular (siehe unten) auch zumailen (info@na-hessen.de) oder faxen (06441 92480-48). Weitere Informationen finden Sie auf der o. g. NET-Homepage.
Anmeldeformular
Informationen
"Vielfalt in Hessen" ist der Titel eines attraktiven Posters, das Staatsministerin Lucia Puttrich im Hessischen Umweltministerium vorstellte. Das im Rahmen des Nachhaltigkeitsprojektes "Obst- und Gemüsegarten Hessen" erstellte Poster im DIN A1-Format zeigt 99 Apfelsorten aus Hessen, darunter alte Lokalsorten und Sorten, die lange als verschollen galten. Das Projekt "Obst- und Gemüsegarten" hat das Ziel, die Standorte alter Apfelsorten in Hessen zu sichern und die Sortenvielfalt in Hessen langfristig zu erhalten.
Das Kuratorium „Baum des Jahres“ hat die Elsbeere (Sorbus torminalis) zum Baum des Jahres 2011 ausgerufen. Nach relativ häufig vorkommenden Jahresbäumen in der Vergangenheit (Vogelkirsche, Bergahorn, Walnuss, Waldkiefer), hat man sich damit im „Internationalen Jahr der Wälder“ für eine durchaus seltene Art entschieden. mehr
Martin Heil von der gleichnamigen Kelterei in Laubuseschbach unterstützt mit einer Spende in Höhe von 3000 Euro das Projekt "Obstgarten Hessen". Das Geld wurde vom Vorsitzenden des Förderkreises der Naturschutz-Akademie Hessen, Gerhard Bökel, an das Land Hessen weitergeleitet. Staatssekretär Mark Weinmeister vom HMUELV und Landtagsabgeordneter Hans-Jürgen Irmer wurden bei dieser Gelegenheit vom Geschäftsführer der Naturschutz-Akademie Hessen, Albert Langsdorf, über die bisherigen Ergebnisse des Nachhaltigkeitsprojektes informiert. Über 10.000 Obstbestimmungen in ganz Hessen haben bisher zu mehr als 100 regionalen Sorten geführt, deren Standorte nun in einer Datenbank zusammengefasst werden. (Bild v. l.: Hans-Jürgen Irmer, Gerhard Bökel, Martin Heil, Mark Weinmeister, Albert Langsdorf)
Einen Apfelbaum der alten Regionalsorte „Heuchelheimer Schneeapfel“ pflanzte Umweltministerin Lucia Puttrich anlässlich des 2. Hessischen Tags des Streuobstes in Großen-Linden. Sie eröffnete bei dieser Gelegenheit die Pflegesaison der heimischen Obstbäume - nur durch einen regelmäßigen Schnitt der Bäume ließen sich Altbestände in ihrer Vitalität erhalten.
Auch in diesem Jahr zog der Wetzlarer Apfelmarkt, eine der beliebtesten Veranstaltungen der Region, wieder viele Tausend Besucher an. In einem Grußwort wies die neue hessische Umweltministerin Lucia Puttrich auf die Bedeutung der Streuobstwiesen für die Artenvielfalt, aber auch für die traditionelle hessische Apfelweinkultur hin.
Sie dankte der Naturschutz-Akademie Hessen und den Naturschutzorganisationen für die Mitarbeit bei dem Projekt "Obst- und Gemüsegarten Hessen" im Rahmen der hessischen Nachhaltigkeitsstrategie. Mit den Worten "Lassen Sie sich den Genuss der Natur auf der Zunge zergehen!" eröffnete sie den 30. Apfelmarkt 2010.
"Biologische Vielfalt im Siedlungsbereich" - unter dieser Überschrift stand das 5. Hessische Naturschutz-Forum, das anlässlich der Landesgartenschau in Bad Nauheim stattfand.
Vor über 100 Gästen, darunter viele Vertreter der Naturschutzverbände, referierte Umweltstaatssekretär Mark Weinmeister zum Thema "Unsere Städte und Dörfer - (Über-)Lebensräume für gefährdete Arten?". Susanne Metz stellte am Beispiel Mannheims vor, inwiefern Biodiversität Auftrag und Chance für die Stadtentwicklung ist. Anschließend moderierte Thomas Zebunke ein Diskussionsforum zu der Frage "Welche Biodiversität wollen wir im Siedlungsbereich?".
Gacksapfel, Dorheimer Streifling, Brauner Matapfel - das ist nur eine kleine Auswahl von alten Apfelsorten aus Hessen. Experten schätzen, dass es in Hessen über 1.000 Apfelsorten gibt. Zahlreiche dieser Sorten gelten inzwischen als verschollen, und über ihr Vorkommen ist wenig bekannt.
Die Konzentration auf wenige Standardsorten im Obstbau und im Handel hat zu einem Verlust an biologischer Vielfalt auch unter den Apfelsorten geführt.
Das Hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und die Naturschutz-Akademie Hessen wollen diese alten Sorten erhalten und forschen – zusammen mit Pomologen und Gartenfachleuten – nach den Obstbäumen mit regionaltypischen Sorten. Im Zuge der Nachhaltigkeitsstrategie für Hessen soll mit dem Projekt „Obst- und Gemüsegarten Hessen“ die biologische Vielfalt erhalten werden.
Den Umweltpreis der Stadt Wetzlar verlieh Umweltdezernent Harald Semmler an die Schulgartengruppe der Kestner-Schule Wetzlar. In Anwesenheit von Schülern, den betreuenden Lehrerinnen, der Schulleitung und einigen Gästen überreichte er einen Scheck über 1000 Euro im Schulgarten und ließ sich von den Schülern über deren Erfahrungen im Garten informieren. Der Schulgarten der Kestner-Schule wird seit über 25 Jahren im Natur-Erlebnisgarten der Naturschutz-Akademie erfolgreich betrieben.
Knapp 80 Naturfreunde nahmen am Eisvogel-Erlebnistag am 13.Juni 2010 teil, den die Naturschutz-Akademie Hessen zusammen mit der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) und der Licher Brauerei durchführte. Unter fachkundiger Leitung der HGON-Experten Rudi Fippl und Werner Schindler konnten Haubentaucher, Braunkehlchen und Reiherenten beobachtet werden, Der ersehnte Eisvogel wurde allerdings an diesem Tag nicht gesichtet. Zum Abschluss der Wanderung stärkten sich die Teilnehmer auf Einladung der Licher Brauerei bei einem deftigen Imbiss und einem gut gekühlten Licher Bier.